Vom 1. bis 3. August 2025 führte uns unser Weg nach Südtirol und zu den geschichtsträchtigen Cinque Torri. Drei Tage, die geprägt waren von gelebter Kameradschaft, historischem Gedenken und freundschaftlichem Austausch.
Freitag – Ankommen & Zusammenstehen
Am Freitagabend erreichten wir Meransen, wo wir unsere Unterkunft bezogen. Schon am ersten Abend stand die Kameradschaft im Mittelpunkt: gemeinsames Beisammensein, Gespräche und die Vorfreude auf die kommenden Tage.
Samstag – Edelweißstellung & Franzenfeste
Der Samstag führte uns gemeinsam mit den Kameraden des IR15 Hessen in die Edelweißstellung. Dort, wo Geschichte noch spürbar ist, gedachten wir der Vergangenheit und pflegten unsere Verbundenheit über Landesgrenzen hinweg.

Ein besonderes Erlebnis war der anschließende Besuch der Franzenfeste. Dank einer privaten Führung erhielten wir Einblicke, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Für diese Gastfreundschaft möchten wir unseren tief empfundenen Dank aussprechen. Den Abend ließen wir in guter Stimmung bei einer Einkehr im Gasthaus ausklingen – ganz im Sinne gelebter Kameradschaft.



Sonntag – Cinque Torri
Der Sonntag führte uns zu den Cinque Torri, wo das beeindruckende Freilichtmuseum die Geschichte des Gebirgskrieges lebendig werden lässt. Zwischen Schützengräben und Stellungen ergab sich die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch mit anderen Reenactor-Freunden. Es sind genau diese Begegnungen, die unsere Leidenschaft lebendig halten und unser Netzwerk stärken.


Ein besonderer Höhepunkt – unsere wachsende Gemeinschaft
Neben den historischen Eindrücken war für uns ein weiterer Höhepunkt deutlich spürbar: unsere wachsende Mitgliederanzahl. Besonders erfreulich ist der Zulauf an weiblichen Mitgliedern, die nun auch ihren Platz in unserer Darstellung finden. So begleiteten uns bei dieser Ausfahrt Helferinnen bzw. Krankenschwestern sowie erstmals eine Hughesistin im Rang einer Postpraktikantin.
Die Hughesistinnen hatten im Ersten Weltkrieg eine wichtige Aufgabe. Sie bedienten die damals hochmodernen Hughes-Telegraphen. Diese Geräte wurden für die Nachrichtenübermittlung zwischen Kommandostellen eingesetzt. Der Rang einer Postpraktikant entspricht dabei dem historischen Vorbild junger Frauen, die bei der k.u.k. Postverwaltung erste Dienste leisteten und so im militärischen Nachrichtendienst ebenfalls eingesetzt wurden.
Damit legen wir den Grundstein für die künftige Aufstellung unserer Telegraphentruppe – ein wichtiger historischer Bereich, der in unserer Darstellung lebendig werden soll. Diese Entwicklung erfüllt uns mit Stolz und zeigt, wie vielfältig und authentisch unsere Arbeit geworden ist.
Mit vielen Eindrücken, neuer Motivation und gestärkten Banden traten wir am Sonntagnachmittag die Heimreise an – dankbar für ein Wochenende voller Geschichte, Gemeinschaft und Zusammenhalt.
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