Auf Einladung des k.k. Kaiserschützenregiments No. II „Bozen“ begaben wir uns vom kuk Pionierbataillon 8 auf eine unvergessliche Expedition und Reenactment zur Edelweißstellung und dem Freilichtmuseum der Cinque Torri. Unter den Gipfel der majestätischen Dolimiten, die einst Zeugen großer Kämpfe waren, fanden sich neun Mitglieder unseres Bataillons zusammen, um den Geist längst vergangener Tage wiederzuerwecken. Einmal mehr bewiesen wir unsere Hingabe zur Geschichte und zur Pflege der Kameradschaft, die in den eisigen Winden der Dolomiten aufblühte.

Am Freitag, dem 4. August, setzten wir unseren Fuß auf das einstige Schlachtfeld der Vergangenheit. In den restaurierten Baracken der Edelweißstellung am Tre Sassi, nahmen wir unsere Quartiere ein. Hier im dichten Nebel, umgeben von den Schatten der Geschichte, teilten wir unsere Unterkunft mit den ehrenwerten Kameraden der Kaiserschützen und den GRH kuk Sturmtruppen aus Krakau, Polen. Die Kälte konnte uns nicht schrecken, denn unsere Herzen brannten im Zeichen der Kameradschaft und des gemeinsamen Eifers, die Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wiederaufleben zu lassen.
Der strahlende Samstag brach an, und wir begaben uns in die Hallen des Museums Werk Tre Sassi. Hier ruhten die Schätze der Vergangenheit, jene stummen Zeugen vergangener Kämpfe und unerschütterlichen Mutes. Mit Achtung und Ehrfurcht studierten wir die Relikte und begaben uns weiter in die malerische Stadt Cortina d’Ampezzo , um die Spuren der Geschichte in den engen Gassen und auf den belebten Plätzen zu verfolgen.

Ungeachtet der Kapriolen des Wetters, welches in den vergangenen Tagen das Land gepeitscht hatte, öffnete sich der Himmel am Sonntag. Das Kaiserwetter war herrlich. Mit majestätischer Gelassenheit versammelten sich Reenactors aus aller Welt. Sie trafen sich auf der Ebene der Cinque Torri. Sie wollten die Zeiten durchbrechen und den Geist der Vergangenheit im Reenactment aufleben lassen. In den Uniformen und Ausrüstungen des ersten Weltkriegs, standen wir stolz, um unsere Geschichten zu erzählen, Fragen zu beantworten und für die neugierigen Augen der schaulustigen Touristen ein lebendes Geschichtsbuch zu sein. Hervorzuheben ist die überaus kameradschaftliche Begegnung mit anderen Reenactors, Vereinen und auch Besuchern der Veranstaltung. So wurden wir vor Ort von den Organisatoren verpflegt und erhielten auch von Mitgliedern des Südtiroler Schützenbunds eine großzügige Jause vor Ort und wir knüpften Kontakte unteranderem mit dem Bekleidungsamt 13, der Gruppo storico „I Grigioverdi del Carso“ und „Edelweiss„.
Mit der Abenddämmerung verabschiedeten wir uns von diesem geschichtsträchtigen Ort, reich an Erinnerungen und neuen Freundschaften.
Wir laden euch ein , sich uns anzuschließen und die Geschichte auf lebendige Weise zu entdecken. In unserer Gemeinschaft finden Sie nicht nur Gleichgesinnte, sondern auch die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erfahren. Wir erwarten Sie mit offenen Armen auf unserer Reise durch die Epochen!






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